Saturday, September 06, 2008

Zustand



Der Mann der mir gegenüber sitzt,
blickt traurig,
seine Augen sind leer,
früher konnte er mit dem lächeln jeden bezaubern,
Doch nun?...........
Seine Haut ist ganz blass,
er presst die Lippen zusammen,
er will schreien,
er schaut mich an.
Plötzlich rollen Tränen über sein Gesicht,
ich strecke meine Hand nach ihm aus,
will ihm trösten,
doch das einzigste was ich berühre,
ist der kalte Spiegel gegenüber von mir

Monday, August 18, 2008

Rockys neues Zuhause

Rocky lebt seit einiger Zeit in einer lieben großen Familie. Wo er weiterhin rohköstlich ernährt wird aber eben artgerecht mit Fleisch. Ich hatte wirklich das Glück das sich eine sehr gute Freundin bereit erklärte Rocky zu sich zunehmen.

Es war erst einmal zu Probe für einige Wochen aber die Familie und auch Rocky fühlten sich so wohl das es dabei blieb.

Ich bin wirklich glücklich und dankbar das Rocky seinen Lebensabend so verbringen darf.

Hierzu nun eine kleine Bildgeschichte, eingesendet von Beate die Urkostmutter der Kompanie...;-)


Ja, da staunt ihr, ich geh genauso gern auf Reisen wie mein Herrchen. Ein bischen Abwechslung tut immer gut



Ohne mein Bällchen kriegt ihr mich nicht aus dem Haus. Ich bin ein Fussballprofi. Einfach Prommi reif.

Bin hier gerade bei Marcel und Dennis angekommen und noch ein bischen schüchtern. Aber das gibt sich gleich.


Das sind zwei tolle Typen, ich weiß gar nicht wen ich zuerst mit dem Bällchen bedienen soll.


Marcel macht mir gerade mein Fressen. Man... beeil dich mal ein bischen, ich kanns kaum aushalten.

Hier in Dennis Zimmer fühl ich mich sauwohl.
In der Küche kau ich immer meine Knochen. Das muss einfach sein,, für meine Zähne. Macht tierisch Spass.
Manchmal geh ich mit aufs Sofa, vor die Glotze. Man werd ich hier verwöhnt. Ich fühl mich sauwohl.

Dennis ist mein bester Freund. Mit ihm hab ich schon manch einen Sprint gemacht.

Saufen aus der Pfütze ist besser wie die Leitungsbrühe.
Ich fang noch immer mein Bällchen aus der Luft. Nichts mit Opa !

Der Herbstwald ist einfach bombastisch!
Und erst der Winter ! da kann man sich so richtig schön rumwälzen. Es ist nicht die Bohne kaltEndlich wieder Frühling, jetzt kehr ich dem Winter den Rücken zu.
(Sing) Hurra ich hab Geburtstag und das ist fein !

Jetzt bekomme ich auch noch einen tollen Fressnapf ,natürlich wird er gleich pfroppenvoll gefüllt.Ich hab genullt dieses Jahr. Und sehe ich nicht noch prächtig aus ? das macht mir so schnell keiner nach. Liegt eben an meiner Rohkost Ernährung .
Endlich wieder Sommer. Darf ich vorstellen, das ist die Urmutter der Company
Jetzt bin ich schon bald ein Jahr hier und wisst ihr was ??! Ich bleib einfach bei dem Haufen hier ! Es ist soooo schön.







Monday, June 16, 2008

Die Geburt unserer Tochter Daya Moana

Die Geburt unserer Tochter Daya Moana 13.06.08








am 12.6. ging ich intuitiv für Elke einen Rosenstrauß kaufen, ich hatte da so ein Gefühl, unser Kind könnte heute oder Morgen kommen. Elke hatte ja schon ab und zu Wehen.
Dann wurden die Wehen häufiger, wir entschlossen uns die Hebamme zu rufen. Ja wir haben eine Hausgeburt gemacht.
Jede gesunde Frau ist in der Lage ein Kind zu gebären auch allein, dennoch haben Hebammen gute Dienste. In Naturvölker spielen die Frauen die schon einige Kinder gezeugt haben, eine große Rolle, bei der Hilfe andere Frauen zu unterstützen. Die jungen Frauen können von den älteren profitieren.
Unsere Hebamme hatte eine unterstützende Rolle, sie war ganzheitlich Eingestellt und höchst spirituell.


Elke, ich und die Mutti wir haben in der Zwischenzeit getanzt und viele Mantras gesungen. Die Stimmung war sehr gut und fröhlich und mit viel lachen. Wir haben eine tiefe Verbundenheit gespürt.

Die Hebamme kam und die Wehen von Elke wurden noch stärker und die Abstände auch kürzer.
Dennoch wir tanzten immer noch und die Hebamme und die Mutti von Elke, stimmten indische Mantras an und wir waren alle, wie in einen Flair und Rausch, getragen von den Geist der anstehenden Geburt. Wir umarmten uns alle und tanzten dicht zusammen und machten den beruhigenden universellen Grundton, das OM.

Es trafen sich an diesen Tag Menschen, die dadurch eine Heilung erfuhren. Es war eine spürbare vollkommene Liebe, wie ich sie in meinen Leben selten so verspürt habe.

Ich dachte mir ganz beruhigt, toll, unser Kind wird willkommen geheißen und das spürt es auch.

Elke hatte sich viel Möglichkeiten im Haus geschaffen, wo sie unser Kind zur Welt bringen kann.
Um die Wehen zu erleichtern, hat sie getrommelt oder sich an mich gehängt, öfters habe ich sie massiert und meine Hand auf ihre Stirn gelegt. Sie hat auf der Erde getreten, wie eine Indianerin, im leichten Tanz, dies diente zur Erdung.
Ja ich dachte sogar, wenn wir früher schon mal gelebt hätten, ja dann waren wir bestimmt Indianer, es wirkte sehr schamanisch auf mich.


Die Wehen wurden jetzt heftiger und kamen in kürzeren Abständen, dies hat Elke auch kurzweilig sehr erschöpft, so das sie manchmal kurz einschlief um sich wieder zu erholen.

Ich bin wirklich erstaunt, wie leidensfähig Frauen sein können, insbesondere Elke. Ein Mann würde das wohl kaum hinbekommen. Meine Achtung für die Gebärende ist beachtlich gestiegen.

Wer dies noch nicht erlebt hat, kann wirklich nicht mitreden über das was abgeht
Alle Theoretiker die alles besser wissen wollen, alle Machos die meinen, eine Geburt sei doch eine Leichtigkeit, vergesst es! Seit selbst dabei oder gebäre selbst.

Elke und ich wir waren wie Eins, wie in einen Element. Wir waren wie im Fluss, ich dachte nicht mehr, ich tat, ich handelte das was aus mir raus kam.


Jetzt war es auch schon nach Mitternacht und ich freute mich, weil es nun der 13. 6 an einem Freitag ist, denn ich wurde auch am 13 Freitag geboren.

Nun wollte Elke noch einmal in die Wanne und nach einer Phase von heftigen Presswehen sahen wir dann das Köpfchen. Daya schaute ziemlich unberührt aus, von dem ganzen Geschehen, im Gegensatz zur tapferen Mutter. Nach ein heftigen Presswehe kam dann Daya Moana ins irdische Leben gerutscht.

Durch uns alle, wie wir im Raum waren, durchflutete das Gefühl der Euphorie, des Glücks des unglaublichen und nicht fassbaren. Wir waren am jauchzen vor Freude.

Elke nahm sich sofort Daya und legte sie sich auf den Bauch, es dauerte auch nicht lange und es versuchte zu trinken von Mutters Brust.

Dann stimmten wir wieder ein Lied an, das Daya hier willkommen ist, das Daya schön und stark ist. Wir hatten Tränen in den Augen.

Kurz danach habe ich Daya auch zum halten genommen, wobei ich mich noch ein wenig zu vorsichtig anstellte. Es ist traumhaft, ein so schönes, süßes, lebendiges Wesen zu halten. Die Ruhe und der Frieden und die Liebe die einen durchströmt kann ich kaum beschreiben.
Der Stolz und auch die Freude gepaart mit Erleichterung darüber, dass Elke und Daya alles gut überstanden haben, kommen noch dazu.

Ich bin voller Dankbarkeit unseren Schöpfer gegenüber so ein Ereignis beiwohnen zu dürfen. Dankbar das wir eine solche Konstellation an Menschen waren, das die Geburt von Daya zu einen spirituellen Erlebnis wurde, die dabei noch für jeden Einzelnen zur Heilung wurde.

Danke an unsere Hebamme Claudia, die viele, viele Jahre Erfahrung mitbrachte und ganz viel spirituelle Tiefe und Schwingungen hineinbrachte.

Wir waren alle wie Werkzeuge Gottes, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort das richtige taten.

Danke himmlischer Vater, Om Shanti.

DANKE!


Dirk




http://www.derwegzurrohkost.de/

Monday, May 26, 2008

Ungewöhnliche Rabenerlebnisse



Hallo zusammen,

in der letzten Zeit habe ich merkwürdige Erfahrungen mit Krähen oder Rabenvögel gemacht. Ich fragte mich was das wohl zu bedeuten hat, weil diese kleine Geschichten schon mehr als merkwürdig mir erschien.

Eines Morgens habe ich mich wieder in meiner frohköstlichen Laune auf meinen Fahrrad geschwungen. Ich fuhr unseren üblichen Radweg an der wunderschönen Isar entlang.

Auf einmal sah ich vor mir auf dem Weg einen Rabenvogel, der auf einen kleinen Wiesel rumhackte. Schon das fand ich außerordentlich merkwürdig, weil sie eigentlich mehr oder weniger sich über Aas hermachen.

Ich näherte mich um besser sehen zu können, aber der große schwarze Vogel nahm sich das Tier und flog ein Stück weiter in den Wald. Ich folgte wieder um vielleicht das kleine Tier noch retten zu können, aber chancenlos. Der Vogel nahm sich den Wiesel wieder und flog nun von dannen.

Nun diese Geschichte hat dann heftig in mir gearbeitet und ich war traurig darüber.

Einmal habe ich meine Mutter besucht, wir gingen spazieren auf einmal hörten wir einen Schuss. Wir sahen vor uns auf den Weg einen Jäger der scheinbar in die Luft geschossen hat. Wir sahen nichts worauf er geschossen haben könnte, meine Mutter fragte dann den Jäger, was er denn da mache. Er sagte, er würde auf Raben schießen, weil er beobachtet hätte, wie diese sich auf den Feldern vor Hasenlöcher setzten um dann zu versuchen den kleinen Hasenbabys die Augen aus zupicken.

Ich dachte mir nur, welch ein komisches Argument vom Jäger. Das wäre so als wenn man sagt ich jage Haie weil sie die Robbenbabys fressen.

Nun, ich war aber verwundert auch darüber, das angeblich Raben oder Krähen so etwas machen. Ob die Augen so schmecken, sind sie einfach nur böse, ja was soll das nur fragte ich mich. Echt gruselig!!!

Als ich einmal an einen Bahnhof war und so wartet sah ich einen Raben der so seine Kreise zog und manchmal sich auch setzte.

Dann zog er wieder seine Kreise, auf einmal knallte es fürchterlich, die Leute die mit mir auf den Zug warteten erschraken sich. Dann sahen wir, wie der schwarze Vogel in Flammen aufging und zu Boden stürzte. Ich konnte es kaum glauben was ich da sah.

Ich dachte nur, was bedeutet das nur das ich so viele Erlebnisse mit Raben habe?

Einmal habe ich wieder draußen geschlafen, ich wurde wach von quietschenden und blechernen Geräuschen, am frühen Morgen. Ich stand auf wollte sehen wo diese nervenden Geräusche herkamen. Dann sah ich es, wieder war es eine Krähe, die auf einen Regenschutz vom Schornstein ihre Krallen hin und her zog. Sichtlich hatte sie gefallen daran, manchmal stieß sie einen fast lachendes krähen aus ihre Kehle. Was für intelligente Tiere dachte ich. Zufall, alles ohne Bedeutung?

Wieder machte ich eine Fahrradtour, auf den Rückweg sah ich einen Raben, wie er unter einen Pferd stand und zum Schweif hoch schaute. Ich dachte mir der wartet auf Pferdeäpfel.

Nach einer weile flog er auf den Rücken des Pferdes, hüpfte zum Hintern und lege seinen Kopf seitlich um zum Schweif schauen zu können, manchmal hüpfte er auch ganz leicht.

Ob er das Pferd zum koten animieren wollte? Ich weiß es nicht.

Wir waren mit dem Auto unterwegs, bis wir plötzlich bremsen mussten, weil ein Rabe nicht so schnell die Fahrbahn verlassen hat.

Weil die Autoinsassen von meinen Rabengeschichten wussten, so kamen sie diesmal auch ins staunen und fanden es langsam gruselig.

Nun liebe Leser, ich würde mal gerne Eure Meinung dazu lesen. Hat das alles ein Bedeutung? Ist das Zufall? Bin ich zu sehr fixiert auf Raben? Wenn ja hat das ja auch einen Grund.

Mich würden eure Meinungen dazu Interessieren.

Alles Liebe Euer

Durian Dirk

Tuesday, March 11, 2008

Das Glück


Es war einmal ein kleines Dorf. Dort wohnten lauter freundliche, fleißige Leute. Sie waren fleißig wie die Bienen, vor allem tüchtig. Die Kinder lernten schnell, so tüchtig zu werden wie die Erwachsenen. Und sie waren gut zueinander.

Gute Menschen, dachte Gott. Darum beschloss er, sie zu belohnen und versprach, er werde ihnen großes Glück schicken.
Vielleicht hätte Gott das nicht sagen sollen. Denn die Leute wurden dadurch noch emsiger, noch fleißiger, noch tüchtiger. Jetzt arbeiteten sie mit Verbissenheit. Jeder wollte der Größte sein, wenn das Glück im Dorf eintraf. Aber es geschah noch etwas.

Sie vergaßen vor lauter Tüchtigkeit, gut zueinander zu sein. Am Rande des Dorfes wohnte eine arme Frau mit ihren kleinen Kindern. Sie wohnte weniger in einem Haus, es war eher ein Stall. Man ließ sie gewähren, beachtete sie kaum. Aber nun, wo Gott ja dem Dorf sein Glück verheißen hatte, da störte diese Familie. Sie passte nicht hinein. Die Frau mit den Kindern wurde gebeten, woanders hinzugehen. So schnell wie möglich.


"Wann kommt denn nun das Glück?" fragten die Dorfbewohner Gott. Und er antwortete: "Heute Nacht! Heute Nacht sollt ihr wach bleiben. Der erste Mensch, der euer Dorf betritt, bringt euch das Glück."
Die Dorfbewohner waren ganz aufgeregt. Sie löschten alle Lichter, um besser in die Nacht hinausspähen zu können. Alle Fenster waren besetzt, die Eingänge zum Dorf bewacht. Die Nacht war kalt. Nacht war lang. Niemand erschien.
Auf einmal bewegte sich etwas von den Feldern her. Ein Mensch, einige Menschen schlichen leise in das Dorf. Als sie den Rand des Dorfes erreichten, da begannen plötzlich die Glocken zu läuten, alle Lichter gingen an. Und was sahen die Dorfbewohner? Es war die Mutter mit ihren Kindern. Sie war noch einmal zurück gekehrt um ein wenig von dem in aller Eile zurück gelassenen Hausrat zu holen.


"Das ist das Glück?" fragten sich die Dorfbewohner.
Aber weil sie in ihrem Kern gut geblieben waren, glaubten sie es und nahmen die Familie wieder auf. Die Kinder spielten mit den armen Kindern. Oft saßen sie am Abend zusammen, manchmal am Feuer, lachten mit der Frau und ihren Kindern. Sie waren nicht mehr ganz so fleißig. Sie fragten auch nicht mehr: "Wann kommt das Glück?" Sie hatten es.

Heute Nacht wird das Glück der Liebe Gottes geboren. Wir müssen es nicht mehr suchen. Wir haben es gefunden. Nicht nur in der Krippe von Bethlehem. Unser Herz ist diese Krippe, das die Liebe Gottes trägt. Und andere kommen wie die Hirten und sind dankbar für die Liebe Gottes, die dann von uns ausgeht. Amen.

Friday, September 21, 2007

U.G. Krishnamurti, bewußtes Sterben


Am 22. März 2007 verstarb der „Anti-Guru“ U.G. Krishnamurti im Alter von 89 Jahren. U.G. betonte immer wieder, dass er weder eine Lehre zu vermitteln noch irgendeine besondere Bewusstseinsstufe erreicht habe. Dennoch sahen und sehen sich Tausende von Suchern in der ganzen Welt als seine Schüler bzw. fühlten sich zu ihm hingezogen. Am 9. Juli 1918 in der Küstenstadt Masulipatam im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh in eine Brahmanenfamilie geboren, wurde er nach dem frühen Tod seiner Mutter von seiner Großmutter aufgezogen, die eine leitende Position in der Theosophischen Gesellschaft innehatte. Auch U. G. wirkte dort einige Zeit als glänzender Redner, traf wiederholt auf seinen berühmten Namensvetter Jiddhu Krishnamurti, hinterfragte und kritisierte jedoch immer radikaler alle spirituellen Ideen und Autoritäten. Nach etlichen bewusstseinserweiternden (Sterbe-)Erfahrungen durchlitt er im Alter von 49 eine starke Transformation, die seinen Körper bis in die Zellen zu verwandeln schien und ihn in das führte, was er schlicht den „natürlichen Zustand“ nannte. Ohne feste Adresse, ohne jegliche Organisation stand er bis Mitte der 80er Jahre – wo er auch in TV- und Radio-Interviews auftrat – für Fragen zur Verfügung. Danach ging er auf keine spirituellen Diskurse mehr ein, sondern verbrachte seine Zeit in einem engen Kreis von Freunden oder allein in Stille. Seine Bücher tragen den ausdrücklichen Vermerk, dass sie unter keinem Copyright stehen. „Jeder kann behaupten, der Autor dieser Texte zu sein.“ Laut U. G. Krishnamurti gibt es keine Macht oder Wahrheit außerhalb des Individuums. Der Mensch soll seine Angst überwinden und all die Krücken wegwerfen, die ihm die Religionen und spirituellen Lehrer „verkauft“ haben. U.G. verweigerte in den letzten Wochen seines Lebens alle Nahrung und Flüssigkeit und starb vollkommen gelassen, betreut von drei engen Vertrauten.

Quelle

In diesen Video sieht man Krishnamurti kurz vor seinen ableben.
Den bewußten Schritt des sterbens wenn die zeit gekommen ist.
Ähnlich wie die Indianer und einige weise Menschen.

Friday, August 10, 2007

Gefühle in Fotos

Verloren, alleine, voll Liebe, voll Sehnsucht


Gesichter, Erkennend, schauend, bereit.

Ganz nah bei mir



Zögernd, wartend, skeptisch schauend



Was wird kommen, wie geht es weiter?


Komme was will, ich bin bereit.

Sunday, July 08, 2007

Sunday, July 01, 2007

Sich ertragen können






Geschichte: Konferenz der Zimmermanns-Handwerkzeuge

Ja, da hatten die Zimmermannshandwerkzeuge tatsächlich eine Konferenz. Der Bruder Hammer hatte den Vorsitz, er steht auf, und sagt:

"Brüder, ich habe gehört, daß einige Beschwerden gegen andere vorzubringen haben und ich meine, es ist das Beste, wir besprechen die Dinge offen und frei. Also Brüder was sind eure Beschwerden?' Na, Bruder Säge, was hast du vorzubringen?"

Br. Säge steht auf und druckst erst ein bisschen herum und sagt:

"Na ja es ist der kleine Bruder Bleistift der macht mich nervös, wenn ich ihn brauche und suche, dann finde ich ihn oft nicht, weil er so klein ist, und wenn ich ihn dann gefunden habe, um ihn zu gebrauchen, dann ist er meistens stumpf. Also wenn er überhaupt zu etwas nütze sein soll, dann müsste er öfters mal angespitzt werden.

Der kleine Br. Bleistift stellt sich nun langsam auf die Zehen und sagt:



"Gut, vielleicht bin, ich zuweilen etwas stumpf, aber das bin ich immer nur dann, wenn ich lange mich aufgeopfert habe und gebraucht wurde, aber, sagte er, ich bin nicht so wie der dicke Bruder Drillbohrer, der dreht sich immer nur im Kreis herum, also ehrlich gesagt, der Br. Drillbohrer geht mit auf den Wecker."



Bruder Drillbohrer erwidert jetzt:




„Ja ich weiß, dass man mir nachsagt, dass ich mich immer im Kreis herum drehe" aber immerhin bin ich nicht wie Bruder. Hobel, den muss man nämlich schieben, damit er überhaupt
etwas tut. Na ja und dann ist die Arbeit die er tut ja sehr oberflächlich. nicht so tief wie die Arbeit die wir verrichten."



Ja, alle Werkzeuge schauen jetzt einander an und stimmen darin über ein, dass der Bruder Drillbohrer einen sehr markanten Punkt gegen den Bruder Hobel gefunden hatte und so schauen die nun alle zu Bruder Hobel, was der nun sagte:




"Brüder, ich schätze, dass ich nicht der einzige bin,
der in dieser Runde geschoben werden muss um etwas zu tun, und der auch keine Tiefenwirkung hat in seinem Wirken und tun. Nein, Bruder Sandpapier ist noch viel schlimmer. Außerdem, schaut doch mal wie rau der ist:"



Bruder Sandpapier ging auf diese Bemerkung hin wirklich hoch. Er sagte etwas verärgert:




"Bruder Hobel ist ja nur eifersüchtig, er weiß, dass ich viel größere Erfolge in meiner Arbeit habe als er, und darum sagt er das. Und übrigens, wenn hier schon jeder gegen jeder etwas vorbringt, dann habe ich auch etwas, und zwar gegen Bruder Zollstock-. Der bringt mich nämlich hoch, wenn er alle mit seinem Maßstab misst, als ob er der Einzige wäre, der etwas taugt."

Tja, die Gemüter erhitzten sich, und es schien, dass alle Werkzeuge berechtigte Beschwerden einander vorzubringen hätten, auch gegen Bruder Wasserwaage, der immer zu streng und genau ist. Doch gerade inmitten der Diskussion, als einige bereits dabei waren aufzustehen und hinauszugehen, weil sie der Meinung waren, dass, sie doch zu nichts Nütze seien -------




WER ANDERS KAMM DA HEREIN? --------- - und damit nahm die Geschichte eine sehr ernste Wendung, nun wer kam herein? --




Ihr Meister, der Zimmermann aus Nazareth. Er war gekommen um sein Tageswerk zu vollbringen, denn sein Vater hatte ihn, darum gebeten, ein Haus zu bauen, wo, sie beide darin wohnen könnten und nun zog er sich sein Arbeitszeug an und begann seine Tagesarbeit zu vollbringen. Und was, machte er?



Nun, er gebraucht einfach den Hammer, den Bleistift, die Säge, den Drillbohrer, den Hobel, das Sandpapier, den Zollstock, die Wasserwaage, den Dorn und all die anderen Werkzeuge --und dann kam noch jemand herein und das war der Vater des Zimmermanns,




Ja, wie begeistert war doch der Vater, als er sah, wie sein Sohn alles zustande gebracht hatte. "Wie hast du alles gemacht mein Sohn?"


Da sagte der Sohn-. "Ja, ich mache rechten Gebrauch von all den Werkzeugen die ich kaufte, und wie sehr ich doch jedes einzelne Werkzeug liebe. Ich bezahlte einen hohen Preis für sie, doch sie alle sind es wert! Sieh doch, z.B. der Bruder Hammer. Er ist für beides gut zu gebrauchen, zum abreißen und zum aufbauen, er leistet einen wirksamen Dienst und trifft den Nagel immer auf den Kopf. Ich bin auch sehr froh, dass ich den Bruder Bleistift habe. Obwohl er nicht sehr groß ist und ich ihn von Zeit zu, Zeit schärfen muss aber müssen nicht alle, Werkzeuge von Zeit zu Zeit geschärft werden – er leistet eine sehr gute Markierungsarbeit. Und Vater, hier ist noch ein Werkzeug ohne das ich schlecht auskommen würde. Das ist der Brüder Drillbohrer, Mit ihm kann man so richtig ans Herz gelangen. Und schau hier, sagt der Sohn, der Bruder Hobel, der ist so handlich bei der Arbeit. Er ist ein sehr sanfter Arbeiter, er nimmt sich nie mehr vor, als er auf einmal bewältigen kann. Auch kann man mit ihm gut Hindernisse glätten."



Wie findest du diese Werkzeuge, mein Sohn?" fragt der Vater.




"Du meinst Bruder Wasserwaage, nun, das ist auch jemand der mir gut dient. Er hat ein sehr gutes Auge zur Bewahrung von Gleichgewicht. Er ist auch sonst ausgeglichen. Ich kann ihn gut gebrauchen. Er leistet vortrefflichen Dienst."



"Ach", sagt der Sohn; "Ich bin so dankbar, dass ich all die Werkzeuge habe, Ja selbst für die kleinsten Werkzeuge die ich kaufte, bin ich dankbar, sie alle sind nützlich und irgendwie notwendig. Ich denke z.B. an den kleinen Bruder Dorn, so klein er ist, in Verbindung mit dem Bruder Hammer ist er sehr gut zu gebrauchen. Dann ist da noch der Bruder Zollstock. Obwohl er in seinem Ausmaß gering ist, ist er doch in der Lage, Über sich hinaus zuwachsen, und man kann ihn in verschiedener Weise gebrauchen. Sogar was meine neuen Werkzeuge betreffen, wie Bruder Sandpapier; ich wüsste nicht wie ich ohne ihn auskommen sollte, obwohl eine gewisse Rauheit an ihm ist, zeitigt er gute Dienste.
So siehst du Vater, dass ich in der Lage bin, das Haus zu bauen, das du mir zu bauen aufgetragen hast - und das liegt daran, dass ich all die vielen Werkzeuge, die ich bekommen, habe und mit ihrer Hilfe werde ich das Haus auch vollenden."



Doch nun führte er den Vater hinaus, um ihn noch andere Dinge zu zeigen.




Während sie nun fort gingen, begannen sich die Zimmermann-Handwerkzeuge zu freuen, weil sie Ja des Zimmermanns Empfehlung gehört hatten, und indem sie auch gesehen hatten, wie erfreut der Vater war, ja, dass sie doch gemeinsam etwas gutes zustande gebracht hatten.



Und es war wieder der Bruder Hammer, der erfreut aufstand und sagte: "Brüder, ich finde, dass jeder von uns, nützlich und notwendig ist. Natürlichhaben wir Fehler, und ganz bestimmt müssen wir alle an uns arbeiten, aber trotzdem, ob wir klein sind oder groß, alt oder neu, wir alle sind. Mitarbeiter um unseren Meister und seinem Vater zu gefallen."



Und so nahm die Konferenz dann doch einen guten Ausgang, weil doch alle einen guten Gesichtspunkt zueinander gefunden hatten.




ENDE




Ja so ist das im Leben, wir mögen uns über Kleinigkeiten bei unseren Gegenüber, bei unseren Eltern, bei unseren Partner aber auch Kollegen vielleicht aufregen, es nicht verstehen, vielleicht auch verurteilen.


Jeder Mensch hat sein eigenes Tempo, sein eigenes Herz und dieses sollten gerade wir als unvollkommene Menschen tollerieren.-




Jesus ist für unvollkommene Menschen gestorben, er legt für uns ein Wort bei Gott ein. Er sieht das wir aus einer Unvollkommenheit manchmal töricht handeln und Richter spielen. Wenn wir uns jedoch bemühen an unserer Persönlichkeit zu arbeiten und wir Fehler machen so wird uns verziehen.




Mutwillige Sünde, wie Mord bedarf eine Korrektur, eine Sühne, ein Ändern.




Nehmen wir doch das Tempo und vielleicht manchmal komischen Eigenarten unseres Partners bzw. Umfeldes hin. Wenn wir genau nachdenken sehen wir das dieser Mensch auch so viele positive Eigenschaften hat.




Wir alle sind nützlich in diesen weiten Universum, obwohl klein und voller Fehler.


Gott hat uns gezeigt wie sehr er uns liebt, er gab seinen einziggezeugten Sohn für uns Menschen her. Es steht geschrieben:




"
27 Als er die Himmel bereitete, war ich da; als er einen Kreis über der Fläche der Wassertiefe festsetzte, 28 als er die Wolkenmassen droben festigte, als er die Quellen der Wassertiefe stark werden ließ, 29 als er dem Meer seine Verordnung festsetzte, daß die Wasser selbst seinen Befehl nicht überschreiten sollten, als er die Grundfesten der Erde verordnete, 30 da wurde ich neben ihm zum Werkmeister, und ich wurde der, den er Tag für Tag besonders liebhatte, während ich allezeit vor ihm fröhlich war, 31 fröhlich über das ertragfähige Land seiner Erde; und die Dinge, die mir lieb waren, waren bei den Menschensöhnen.






Wie sehr sind wir bereit die kleinen Fehler unseres Nächsten zu ertragen, zu verzeihen?




Alles Liebe




Dirk Riske

Friday, June 29, 2007

Unendlich...




Freiheit, Unendlichkeit, hinausschauend, Licht und Horizonte sehend.
Allein sein, tiefer Schmerz durchzogen, das Sein mit dem gleichzeitigen Gefühl, des überwältigt sein. Scheinbar verloren, in den Weiten, in der Schönheit und dem kristallklaren Äther.






Den Mut haben zu lieben, den Mut haben Liebe zuzulassen,



im großen von Gott, im kleinen von Menschen.



Wo bist du?


Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe.





Dirk Riske

Sunday, April 29, 2007

Abgeschnittene Liebe


Es war einmal eine wunderbare Blume. sie stand mit geschlossenenen Blütenblättern auf einer schönen Wiesen.
Durch die geschlossenen Blütenblätter drang das Licht der Sonne. Sie nahm die Wärme der Sonne wahr.
Manchmal wurde es auch arg dunkel und auch kalt, meistens in gleichbleibenden Rhytmus. Es kam auch mal vor das da etwas an den Blütenblätter klopfte, dabei wurde sie dann ganz naß, was auch etwas unheimlich war.
Es tat aber auch sooo gut, denn ihr Durst wurde gestillt.
Immer wieder dachte sich die Blume auch mal schauen zu wollen, ganz zart einfach mal so das nichts passieren kann. sie wollte sehen was soviel Licht und Wärme brachte. Sie wollte sehen was da so feucht anklopfte.
Manchmal traute sie sich ein Blättchen zu öffnen, dennoch konnte sie nicht viel mehr wahr nehmen. Sie hatte eigentlich auch Angst, dass etwas passieren könnte.

Da aber diese Ereignisse sich immer wiederholten, vertraute sie immer mehr. Sie öffnete nach und nach immer mehr Blütenblätter.
Sie war überwältigt von dem was sie wahrnehmen konnte, von all der Liebe und Ereignissen, die ihr so gut taten aber auch irritierten.

Nun war sie ganz mutig, sie öffnete sich vollständig und ganz. Ja, ich vertraue, Ja, ja, ja!
Die ganze Wiesenpracht freute sich darüber, alle hatten einen nutzen. Die Fliegen, die Bienen, die Spinnen und viele anderen bewohner dieser Wiese.

Gerade aber als sie in ihrer ganzen Schönheit und Offenheit, Verletzlichkeit präsent war, da kam ein junges Mädchen, sah die wunderschöne Blume und schnitt sie ab!

Warum? Ich hatte doch gerade vertraut, gerade getraut mich zu öffnen, zu lieben...


dirk riske

Tuesday, April 17, 2007

Es war einmal ein Mensch


Es war einmal ein Mensch; ein noch sehr junger Mensch – zart und anlehnungsbedürftig, sich nach Geborgenheit sehnend. Längst hatte er den dunklen, warmen Mutterbauch verlassen, doch trug er die Erinnerung daran noch in sich …diese heimatvolle Höhle, welche den Hinübergang in die grelle, harte, materielle Welt ermöglichen sollte, diese zärtliche Sanftheit …mit einem schrillen Schrei hatte er diese Heimat verlassen

… und nun, schon einige Jahre auf dieser Erde weilend, wartete er; er wartete wieder und wieder, sich nach der Wärme seiner einstigen Heimat sehnend. Seine Mutter, verstrickt in die Mühen und Pflichten des Alltags, hatte längst dieses Gefühl vergessen, welches sie einst diesem keimenden Leben gegenüber in ihrem Bauch empfunden hatte. Ein kleines Menschenwesen auf ein Leben auf diesem Planeten vorzubereiten, war keine einfache Aufgabe – zuviel Weichheit, Sanftheit und Zärtlichkeit wären da nur fehl am Platz gewesen ...

... und irgendwann hatte der Gewöhnungsprozess eingesetzt, und das Kind glaubte, verstanden zu haben. Wie die anderen durch Beobachtung und Nachahmung lernten, so beobachtete und ahmte es nun ebenso nach; allzu viel Zartgefühl, Erbarmen, Milde und Güte waren auf dieser Welt nicht gefragt, konnte es bald erkennen. Und der Gewöhnungsprozess schritt weiter fort …

… irgendwann erreichte dieser junge Mensch einen Zustand, den man „Erwachsensein“ nennt. Nicht an alles, doch an sehr vieles hatte er sich nun gewöhnt. Dazu gehörte auch, das Bitten und Klagen seines inneren Wesens immerfort zu überhören, und so geschah es, dass aus diesem zarten, kleinen Menschen ein großer Mensch wurde, voller Blockaden und Verhärtungen. Ein unsichtbarer Panzer umgab ihn nun, welcher ihn vor den Angriffen der Außenwelt schützen sollte – hart war dieser Panzer, und das Wesen dahinter wurde fast empfindungslos – das Sehnen aber blieb.


Sollte einmal ein solch feiner Strahl der Liebe diesen Panzer durchdrungen haben, war dieser Mensch in alarmbereitem Aufruhr, noch mehr galt es sich zu schützen, wo doch etwas in sein Inneres vorgedrungen war …

… irgend etwas erinnerte den nunmehr erwachsenen Menschen an seine Offenheit und Verletzlichkeit, welche er in seinen Kinderjahren besessen hatte, und irgend etwas erinnerte ihn an all das, wonach er sich seit Anbeginn gesehnt, es aber nie gefunden hatte … und so begann er sich zu rächen, vornehmlich an jenen Wesen, welche ihn an diese Gefühle erinnerten …

(Christine Götz, Malerin und Autorin)

Tuesday, April 03, 2007

Tödliches Mail

Tödliches Mail

Immer als sie nach Hause kam, setzte sie sich an den Computer,
wählte sich ins Internet ein und blieb solange drin,
bis sie ihre Mutter ins Bett schickte.

Aber an diesem Tag war es anders, sie hatte sich verliebt.
Es verging kaum eine Minute, wo sie nicht an ihn dachte.
Sie hatte nur seinen Nicknamen im Kopf und seine Beschreibung.
Andauernd dachte sie darüber nach,
wie er wohl aussehen würde.
Sie hatten nie so richtig über sich selbst geredet,
nie über persönliche Details wie genauer Wohnort oder so.
Sie wusste nur, dass er in Deutschland wohnte,
wie sie selbst, aber etwa 400 km weit entfernt;
zu weit zum besuchen.
Sie konnte ihm vertrauen, konnte sich loslassen,
konnte sich fallen lassen, wenn sie mit ihm chättete,
was sie sonst nicht konnte.
In real war sie sehr schüchtern, traute sich kaum etwas zu
Doch im Chat, wenn sie mit ihm sprach,
dann konnte sie sich richtig fallen lassen,
und ihren Gefühlen freien Lauf lassen.

Doch das sie sich in ihn verlieben würde,
daran dachte sie nie.
Sie hielt es nicht möglich, sich in einem Chat zu verlieben,
doch nun war es passiert;
sie konnte nichts mehr dagegen machen.
Es vergingen einige Tage; sie dachte pausenlos an ihn;
war schon öfters so nah dran, es ihm zu gestehen,
aber sie schaffte es nie.
Doch dann kam der Tag, an dem sie beschloss, es ihm zu sagen.
Als sie sich nach der Schule an den Pc hockte,
und in den Chat ging, war er nicht da.
Sie wartete lange, doch er kam nicht.
Sonst war er immer da. Jeden Tag um die selbe Zeit.
Doch heute nicht.
Sie hatte keine Ahnung was dazwischengekommen war
und befürchtete schon das schlimmste.
Und da kam ihr die Idee, ihre E-Mails nachzulesen.
Sie hatte Post, es war eine E-Mail von ihm.
Als sie den Betreff las, stieg in ihr ein eigenartiges Gefühl auf.
Ein mulmiges Gefühl in ihrem Bauch.
Ein Gefühl, dass ihr die Luft wegbleiben liess.
Im Betreff stand : Tut mir leid, ich mag dich nicht mehr !!!
Sie machte die Mail auf......
Na du......

Es tut mir leid, ich hätte es dir viel eher sagen sollen,
hätte es niemals so weit kommen lassen dürfen.
Ich bin nicht der, den du denkst.
Ich bin nur ein gewöhnlicher Mensch, kann mit dir ehrlich gesagt nichts anfangen.
Ich habe dich die ganze Zeit nur belogen.
In Wirklichkeit wollte ich nur jemanden verarschen.
In Wirklichkeit kann ich dich nicht leiden.
Du mit deinem ewigen Gejammer,
du, mit deiner völlig abartigen Sicht vom Leben und allem.
Ich habe mit gespielt, weil es das war, was du wolltest.
Aber ich kann dich nun mal nicht leiden,
deswegen werde ich dich jetzt in Ruhe lassen.
Das ist das letzte was du von mir hörst.

Sie konnte es nicht glauben.
Jedes Wort fühlte sich so an,
als würde ein Messer in ihr Herz stechen.
Es tat so fürchterlich weh, als sie das las.
Die Tränen konnte sie nicht mehr zurückhalten.
Sie rollten über ihre Wangen, bis zum Kinn.
Es fühlte sich an, wie Dornen die sich in sie hineinführen.
Sie war alleine daheim ; zum Glück.
So hätte sie sich nicht getraut, aus dem Zimmer zu gehen.
Und das Weinen konnte sie auch nicht unterdrücken.
Es kam aus ihr heraus,
als hätte sie seit Jahren nicht mehr geweint.
Sie hatte das Gefühl, als würden diese Worte alles in ihr zerstören, verbrennen.......
Sie wollte nicht mehr.
Er war die einzige Person, der sie vertraut hatte.
Doch es war alles nur Show.......

Er war nicht real, diese Person die sie liebte , hasste sie.
Sie wollte nicht mehr leben .
Alles, woran sie geglaubt hatte, war eine Lüge.
Und das schlimmste war immer noch,
das er es ihr so sagen musste.
Er hätte es auch anders tun können......
Aber wieso so ???
Und wieso gerade sie, und nicht eine andere naive Chätterin ?
Sie sah nicht mehr richtig,
ihre Augen waren voller Tränen.
Und in ihr brannte es förmlich.
Sie konnte sich noch daran erinnern, dass ihre Mutter einmal Schlaftabletten gekauft
hatte.......

Im Bad mussten sie sein, wie vor einigen Tagen auch noch,
als sie sie per Zufall gefunden hatte.
Sie setzte sich wieder an den Pc, vor ihr der Posteingang -
Keine neuen Nachrichten -........
Der Deckel des Röhrchens spickte weg, als sie es aufmachte.
Da waren einige weiße Tabletten.
So klein und doch so gefährlich.
Sie nahm sich eine raus und schluckte sie.
Es war eckelhaft; es schmeckte fürchterlich bitter,
aber die Tablette verschwand sofort in ihrem Magen.
Der Rest kann ja nicht schlimm sein,
gleich ist ja eh vorbei dachte sie,
und schluckte den Rest der Tabletten auch.
Wie lange sie da sah und auf Post von ihm wartete,
konnte man nicht sagen, es mussten Stunden gewesen sein.
Ihr Kopf wurde immer schwerer,
die Augenlider waren so schwer wie Blei.
In ihrem Magen brannte es,
doch sie spürte es nicht mehr.
Alles war wie durch Watte gedämpft.
Der Kopf sank auf die Tastatur, ihre Augen schlossen sich.......

Das Herz wurde immer langsamer, alles schlief ein.

Für immer........

Für immer........

Man fand sie am nächsten Morgen.
Tot vor dem Pc, in der Hand das leere Röhrchen.
Und auf dem Bildschirm, eine Nachricht.
Irgendwer von den Ärzten musste sie geöffnet haben. Darin stand:

Huhu
Gott , was hat denn mein Bruder für einen Mist geschrieben ?
Tut mir leid, ich habe das nicht geschrieben......
glaub mir bitte.......
ich könnte dir niemals weh tun.......

Denn ich liebe dich

Wednesday, March 28, 2007

Ich danke dir von Herzen




Liebe Beate,




ich möchte dir einfach Danke sagen, für die physischen


und auch psychischen Unterstützungen.


Auf deinen FRohKöstlichen Weg werde ich dich gerne

begleiten.


Ganz viel Liebe und Sonne im Herzen


wünscht dir


Dirk

Thursday, November 16, 2006

Mein Geburtstag


Seit über 20Jahre war ich nicht mehr bereit gewesen, meinen Geburtstag irgendeine Aufmerksamkeit zu schenken. Sicherlich kam es vor das andere an meinen Geburtstag dachten aber ich nicht groß darauf reagierte.

Letztes Jahr hatte sich das schon etwas geändert als Regina an meinen Geburtstag dachte und es schön machte. Ich war dennoch ziemlich verschloßen obwohl es mich rührte.

Dieses Jahr war es schon ganz anders bei mir, ich zeigte die Bereitschaft das ich wirklich wollte und so passierte es...

Es war Morgens an meinen Geburtstag, als ich durch einen wunderschönen Gesang wach geküßt wurde. Es war ein zartes Geburtstagslied was da an meinen Ohren klang. Langsam öffnete ich die Augen, es schien wie in eine Märchenwelt, da standen vor meinen Bett Elke und Joscha, mit einen Tablett mit 44 Kerzen und eine Liebeskerze in der Mitte.
So etwas liebliches hatte ich selten erlebt, es rührte mich zu tiefst. Verschlafen machte ich mir die Augen frei um besser sehen zu können.

Später war ich nochmal angetan von den kleinen süßen Gabentisch mit vielen kleinen, darunter auch selbstgebastelte Geschenkchen.
Den ganzen Tag über habe ich dann nach und nach die kleinen Geschenke ausgepackt.
Wir haben noch viel gemacht, wo ich jetzt aber nicht drauf eingehen möchte.
Es war ein ganz besonderer Tag für mich, den ich bestimmt nie vergessen werde.

Alles Liebe

Dirk

Sunday, November 05, 2006

Keine Wahl

Lieben heißt - keine Wahl zu haben.

(Liv Ullmann)



Wednesday, November 01, 2006

Monday, October 02, 2006

Meine geliebte Mutter




Brunnen des Lebens, Collage von Regina F. Rau
Meine geliebte Mutter,

Wie sehr froh bin ich darüber das es meine Mutter gibt. Durch sie bin ich in die Welt gekommen. Sie war die erste die mir Liebe gab als Säugling. Meine Mutter hat versucht aus ihrer Lage heraus für mich das Beste zu tun. Durch meine Mutter hatte ich einen gewissen Schutz, wie eine Löwin die ihre Jungen verteidigt, auch wenn sie dabei oft überfordert war.

Nun ist meine Mutter krank, sie hat Brustkrebs. Sie hatte sich für die Chemo- entschieden. Sechs sollte sie bekommen, bei der vierten hat sie abgebrochen und auf die Operation gedrängt.

Meine Mutter ist mit unwahrscheinlicher Kraft an diese ganze Sache heran gegangen. Hatte sich schon eine Perücke gekauft obwohl sie noch Haare hatte. Sie wollte die ganze Sache so schnell wie möglich und gut hinter sich bringen. Trotz Chemotherapie arbeitete sie so weit dies ging. Sie hatte nicht gerade tolle Unterstützung von ihren Lebenspartner. Der meistens aus lauter Angst irgendwie so reagierte, das sie immer alles machen musste, zu berücksichtigen sei das er selbst über 73 Jahre alt ist.

Nun unterstütze ich immer wieder meine Mutter in dem ich sie im Ruhrgebiet besuchte. Ich gab ihr wärme und auch liebe. Ich berührte sie und streichelte sie, obwohl sie es nie ganz leicht hatte Gefühle zu zulassen merkte ich, sie genoss es doch sehr.


Ich besorgte ihr die Nahrungsergänzungsmittel die sie haben wollte. Mir war aber eins immer besonders wichtig, dass sie eigene Entscheidungen treffen sollte, dass sie autark handeln sollte soweit dies bei dieser Schulmedizin überhaupt möglich ist.

Ich muss wirklich sagen das ich erstaunt bin, über die Kraft die meine Mutter hat und auch darüber wie sicher sie sich auch dann für etwas entscheiden kann. Dies heute noch zu sehen als erwachsener Sohn, macht auch mich stärker. Denn ein Teil meiner Wurzel nämlich ist meine Mutter, sie hat stärke bewiesen und ist dadurch.

Sie hat entkräftet bei der vierten Chemotherapie gesagt: „Dirk ich nehme keine chemo mehr ich werd mich jetzt operieren lassen.“ Toll habe ich gedacht, wieder hat sie für sich entschieden etwas zu tun.
Meine Mutter brauchte diesmal lange bis sie wieder gehen konnte, sie hat fast 10 Tage nach dieser chemo gelegen und kaum etwas verzehrt. Die ganzen Schleimhäute waren entzündet und ein Dauerdurchfall nahm kein Ende.
Dann sind wir zum Krankenhaus und sie hatte ihre Brust untersuchen lassen und es stellte sich heraus dass dieser Tumor sich gut zurück gebildet hat. Die Ärzte waren auch mit der Entscheidung meiner Mutter einverstanden und wollten sie operieren.

Jetzt bin ich wieder bei meiner Mutter, ich hatte sie gestern ins Krankenhaus gebracht und blieb noch ein wenig bei ihr. Ich ging raus um ihr Wasser zu holen und meine Mutter zog sich zwischenzeitlich ihr Nachthemd an.
Als ich die Tür öffnete stand sie vor dem großen Fenster, das Licht strahlte herein und sie hatte ihre Perücke abgenommen. Da stand sie so da wie ein Engel, elfenähnlich blickte sie mich an. Ich konnte nur sagen, man Mutti du siehst wunderbar aus, wie ein Engel. Dann habe ich ihre Stirn berührt, genau an der stelle des dritten Auges uns rieb sie ganz leicht und sagte ihr dabei das sie es schafft!!!

Es war für mich schön sie so zu sehen wie sie ist, ihr inneres ganzes lichtvolles Wesen.

Heute habe ich erfahren, dass meine Mutter die Operation überstanden hat, was bin ich froh. Nun geht es weiter und ich hoffe sie schafft es auch weiter. Ich wünsche ihr ganz viel kraft und ganz vie Liebe dafür.

Ich würde mich wirklich freuen wenn einige Menschen die diesen Artikel lesen vielleicht für meine Mutter Genesungswünsche an folgende Adresse richten:

Christel Riske
Frankfurterstr. 37
58095 Hagen

oder per E- Mail und ich drucke es dann aus an: durian@gmx.net

Lieben Dank im Voraus.

Euer Dirk





Friday, September 29, 2006

Danke an alle Menschen...




Heute möchte ich mal über Dankbarkeit zu den Personen schreiben die uns auf unsren Wegen begleitet hatten. Angereizt durch einen E- Mail Kontakt mit einen lieben Menschen und dessen Bestätigung ich in seinen Worten fand wollte ich nun mal etwas darüber schreiben.

In unseren Leben sind uns sicherlich viele Menschen begegnet, einige Kontakte waren kurz andere länger, einige nett und andere weniger nett.

Wie ich in meinen Artikel auf meiner Page unter dem Thema Psychologie schrieb, haben wir Menschen dunkle Seiten oder auch Schatten genannt.

Der Schatten

Der Schatten ist der andere Teil der Persönlichkeit unseres Unbewussten. Wie wir uns denken können, hat der Mensch nicht nur gute und helle Seiten, sondern auch dunkle Seiten. Dazu gehören die eigenen Schwächen und die banalen, primitiven, ordinären (inferiosen) Persönlichkeitsanteile.
Da wir Menschen uns meist ausschließlich als gut empfinden, werden all jene Inhalte, die "einfach nicht zu einem gehören dürfen", verdrängt. Die Summe dieser verdrängten Inhalte bilden den Schatten eines Menschen.
Auch der Schatten hat wie das innere Kind eine eigene Dynamik aus dem persönlichen Unbewussten.Denn unsere Schatteninhalte werden auf andere Menschen projiziert und dann bei ihm bekämpft.
Projektion bedeutet: der Schatten, das innere Kind wird bei uns nicht erkannt, wird abgelehnt oder bekämpft und daher sind sie uns nicht bewusst.
Das Unbewusste aber strebt danach, die gesamte eigene Persönlichkeit bekannt machen zu wollen und es drängt nach außen und wir bekämpfen diese Eigenschaften dann bei anderen Menschen. Als Projektionsträger werden dann natürlich Menschen oder Gegenstände verwendet, die dafür geeignet sind, und eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Inhalt der Projektion haben. Das Ich hat dann eigentlich die wunderbare Möglichkeit, die Inhalte seines Unbewussten im Außen wahrzunehmen! Doch genau das können die meisten Menschen im allgemeinen nicht erkennen.
Anstatt die Projektion zurück zu nehmen und diese als selbst dazugehörig zu sehen, bekämpft er sie unerbittlich.

Betrachten wir einmal die Arroganz, die zur Psyche der meisten Menschen gehört. Das Unterbewusste möchte uns nun zeigen, dass dieses Merkmal zu uns gehört. Doch um es uns zu zeigen, sucht es im Außen nach den geeigneten Menschen, die uns dies nahe bringen könnten. Und meistens sind es dann auch Menschen, die gewisse arrogante Züge ausleben. Unsere eigene Arroganz wird zusätzlich auf dieses Gegenüber projiziert und der Mensch wird nun als absolut arrogant erlebt, arroganter, als er eigentlich ist. Dieser Mensch wird jetzt bekämpft! Nimmt man jedoch die eigene Projektion zurück, so kann man ihn sehen, wie er wirklich ist. Die Projektionen ist wohl das wichtigste Bestandteil auf dem Weg zur Selbstverwirklichung.

Was uns bei anderen oft aufregt und provoziert, ist oft ein ganzer Teil von uns. Die Schattenprojektion steht der eigenen spirituellen Entwicklung entgegen. Der Schatten sollte uns bewusst werden. Diese Bewusstwerdung kann zur Lebensaufgabe werden.
Wenn wir alle ein Teil des Einen, des Großen, oder Teil von Gott sind, so gehören alle Menschen zusammen und bilden eine Einheit. Nur hält eben jeder Mensch einen anderen Aspekt inne.

Da die meisten von uns dieser Einheit nicht bewusst sind, können wir nicht erkennen, dass jeder Mensch immer ein Aspekt des anderen ist und aus sich selbst lebt. Wir sollten erkennen, dass das Objekt unseres Kampfes immer nur wir selbst sind - und dass sich im Außen - welches wir ablehnen - immer nur unser Schatten spiegelt, den wir projiziert haben. Der Schatten hat natürlich auch lichte Aspekte.

Dazu gehören alle positiven Eigenschaften, die man nicht wagt auszuleben. Dazu gehören die Anlagen und Fähigkeiten, die man bei Anderen bewundert, welche man selbst in sich trägt, die aber unterentwickelt sind.Ein Teil dieser Aufgabe ist die Entwicklung und Förderung, jene Anlagen die man bisher kaum beachtet hat.


Hier wieder ein paar Fragen, die helfen könnten:

Was lehne ich im Leben ab?

Gibt es Menschen, mit denen ich immer wieder über bestimmte Verhaltensweisen streite?

Gibt es Situationen, wo ich helfen wollte? Warum habe ich es nicht getan?
Wie möchte ich niemals sein?

Was erachte ich als schlecht?

Was stört mich an anderen?

Was lehne ich in meinem Leben ab?


Zusammengefasst:
Das persönliche Unbewusste sind all jene Bereiche, Erlebnisse, Wahrnehmungen, die ein Mensch erlebte - aber es in das Unbewusste sinken ließ, weil er es vergaß oder verdrängte.
Es ist also so, das was wir erleben mit einen anderen Menschen hat immer etwas mit uns zu tun, insbesondere auch die Konflikte, die eigenen persönlichen Enttäuschungen.
Wir neigen aber dazu den anderen Menschen für sein Verhalten die Schuld zu geben. Durch unsere zusätzliche Projektion wird das ganze zu einen Ungetüm.

Fast alle dieser Menschen die in unsren Leben auftauchen hatten einen Zweck zu erfüllen, umgekehrt genauso. Zwei Menschen begegnen sich aufgrund der Resonanz im guten sowie im nicht ganz so guten.

Wenn wir wirklich darüber nachsinnen dann können wir aus den Begegnungen nur persönlich wachsen, solange wir persönlich enttäuscht sind haben wir es noch nicht erfasst und nicht verstanden, es wird uns wieder begegnen.

Somit könnte klar sein: Nichts kommt von nichts. Alles hat eine Ursache, unsere jetzige Lebenssituation ist immer ein Produkt von vielen Ursachen, die wir selbst in der Vergangenheit gesetzt haben. In dieser Ursachenkette haben wir die Möglichkeit einzugreifen, um unser Leben zu ändern. Wenn wir das erkennen können, können wir zu jeder Zeit mit dieser Änderung beginnen. Am besten wäre es sofort.

Also einen lieben Dank an alle Menschen die in meinen Leben waren, sind.

OM Shanti Dirk

Besonders auch an den unbekannten E-Mailschreiber